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Wie findet man das beste Tagesgeldkonto?

Ein Tagesgeldkonto ist zur kurzfristigen Aufbewahrung überschüssigen Kapitals gedacht. Trotz dieser kurzen Zeitdauer bieten Tagesgeldkonten heutzutage aber meist bessere Zinsen als ein herkömmliches Sparbuch ohne dessen Nachteile zu besitzen. So ist das Geld beispielsweise täglich in voller Höhe verfügbar.

Doch wie findet man das beste Tagesgeldkonto? Dieser Frage wollen wir hier nachgehen.

Voraussetzungen und Sicherheit

Wichtig zu wissen ist, dass von einem Tagesgeldkonto aus nicht direkt Überweisungen getätigt oder Geld abgehoben werden kann. Es ist immer ein sogenanntes Referenzkonto nötig. Dieses Girokonto muss in den meisten Fällen bei der gleichen Bank eröffnet werden. Je nach Bank können für dieses Referenzkonto dann Gebühren anfallen. Einige wenige Banken, meist aus dem Ausland, bieten aber auch ein reines Tagesgeldkonto an. Hier kann dann ein beliebiges Girokonto zum Referenzkonto bestimmt werden.

Die meisten Tagesgeldkonten werden heutzutage über das Internet verwaltet. Im Normalfall wird dabei das PIN/TAN-Verfahren genutzt, immer mehr Banken bieten aber auch die mobileTAN an. Bei der mobileTAN wird im Zuge der Transaktion eine TAN an ein vorher bestimmtes Handy verschickt. Dies macht unabhängig gegenüber einer TAN-Liste, dafür entsteht das Risiko des Handyverlustes. Nur wenige Anbieter stellen auch das Verfahren per Smartcard zur Verfügung. Dieses erweitert die Sicherheit, ist aber wegen des Lesegerätes auch deutlich teurer. Zur Identifikation wird bei einem Internetkonto meist das Postdienst-Verfahren bei der Kontoeröffnung genutzt.

Konditionen

Bei der Nutzung von Tagesgeldkonten sollten keine Gebühren anfallen. Die Zinssätze sind variabel. Neukunden werden meist bessere Konditionen angeboten, diese sind aber in der Regel auf etwa ein halbes Jahr beschränkt. (Ziel der Banken ist es, Kunden mit günstigen Tagesgeldkonditionen anzulocken, um ihnen dann weitere Produkte zu verkaufen.) Zu beachten ist, dass einige Banken eine Obergrenze für Verzinsungen haben. Beispielsweise werden ab einer Summe von 50.000 Euro nur noch sehr geringe Zinsen gezahlt.

Einlagensicherung

Laut EU-Richtlinie sind seit dem 1. Januar 2011 alle Einlagen in Giro- oder Tagesgeldkonten bis zu 100.000 Euro zu 100 % abgesichert. Dies wird vom jeweiligen Staat garantiert. Viele Banken sind außerdem noch in einem nicht-staatlichen Sicherungsfond Mitglied. Hier können Gelder bis in den Millionenbereich abgesichert sein, aber möglicherweise mit weniger als 100 %.

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